Unsere Innovationen, die Geodaten & mehr.
Welche Zutaten es braucht damit Eure Gemeindemap so lebendig, informativ und sympatisch aus der Wäsche schaut!
gemma ist einzigartig.
Hinter dem dreidimensionalen Gebäudelayer von gemma steckt kein starrer Einzeldatensatz, sondern ein dynamisches, mehrstufiges Verknüpfungsmodell (Data-Fusion-Cascade). Unser Verarbeitungsalgorithmus bereinigt Geometrien automatisiert und fusioniert amtliche Geobasisdaten der Bundesländer mit dem Digitalen Landschaftsmodell (DLM) und OpenStreetMap (OSM). Durch dieses Kaskadenprinzip erzielen wir die höchstmögliche Datenqualität und Aktualität. Gleichzeitig wird jedes Gebäude geometrisch mit dem aktuellen Kataster verschnitten, wodurch Rauminformationen direkt mit Grundstücksdaten verknüpft werden. Das Ergebnis ist ein intelligenter digitaler Zwilling, der komplexe GIS-Strukturen in eine verständliche dreidimensionale Umgebung übersetzt.
Während die Bevölkerung seit 1900 nur moderat gewachsen ist, ist die Flächeninanspruchnahme um ein Vielfaches gestiegen. Der Vergleich zeigt, dass Bodenverbrauch nicht allein durch Bevölkerungswachstum erklärbar ist, sondern stark von Siedlungsform, Infrastruktur und Flächenverbrauch pro Kopf geprägt wird.
Um diese Entwicklung historisch sichtbar zu machen, verbinden wir amtliche Referenzdaten zur Flächeninanspruchnahme mit einem räumlich-zeitlichen Gebäudemodell. Grundlage sind das Gebäude- und Wohnungsregister (GWR), historische Kartenquellen wie die Urmappe sowie daraus abgeleitete Baujahresinformationen. Für jedes Jahr wird modelliert, welche Gebäudefläche im jeweiligen historischen Zustand plausibel vorhanden war. Für ältere Bauperioden ohne exakte Einzeljahre werden die Flächen innerhalb der jeweiligen Zeitspanne interpoliert; die Urmappe bildet dabei den frühesten räumlichen Ausgangszustand. Zur Ermittlung der historischen Flächeninanspruchnahme, wird das Modell auf verlässliche amtliche Referenzwerte skaliert. Dabei wird berücksichtigt, dass neben Gebäuden auch Verkehrs-, Erschließungs- und sonstige siedlungsbezogene Nebenflächen zur Flächeninanspruchnahme beitragen. Weil diese zusätzlichen Flächenanteile historisch nicht konstant waren, verwenden wir keinen starren Umrechnungsfaktor, sondern einen zeitabhängigen Korrekturfaktor. Dieser bildet ab, dass frühere Siedlungen meist kompakter waren und pro Gebäude weniger begleitende Infrastrukturflächen beanspruchten als heutige Siedlungsformen. Die Herleitung stützt sich auf amtliche Monitoringdaten und Definitionen der Flächeninanspruchnahme sowie auf wissenschaftliche Arbeiten zur Zersiedelung und zur Entwicklung von Siedlungs- und Verkehrsstrukturen in Österreich. Dadurch entsteht eine belastbare und nachvollziehbare Rekonstruktion der langfristigen Flächenentwicklung.
Ein besonderer Innovationsbaustein ist die automatisierte Ableitung historischer Gebäudepolygone aus der Urmappe. Dafür nutzen wir ein aktuelles KI-gestütztes Segmentierungsverfahren für historische Karten, das auf modernen Foundation-Model-Ansätzen basiert. So können historische Gebäudestrukturen in großem Umfang systematisch erfasst und in die zeitliche Rekonstruktion der Siedlungsentwicklung integriert werden. Dadurch entsteht eine Datengrundlage, die mit rein manueller Digitalisierung nur mit sehr hohem Aufwand erreichbar wäre.
Für die Baumlokalisierung außerhalb von Wäldern verwenden wir aktuelle Orthofotos als Eingangsdatensatz und setzen darauf ein KI-gestütztes Verfahren zur automatisierten Erkennung einzelner Bäume auf. Die Rohresultate werden anschließend durch zusätzliche räumliche Prozesse, Qualitätsprüfungen und Plausibilisierungsschritte optimiert. So entsteht eine belastbare, flächendeckende Datengrundlage zur Verortung von Baumstandorten, die aktuelle Bilddaten mit moderner KI-Analyse und geographischer Nachbearbeitung kombiniert.
Mit dem digitalen Zwilling der Gemeinde verbinden wir GIS, Fachplanung und digitale Kommunikation zu einem neuen Werkzeug. Räumliche Fachdaten, planerische Inhalte, aktuelle Projekte und Aktivitäten sowie Bürgerbeteiligung werden dabei in einer gemeinsamen interaktiven Umgebung zusammengeführt. Dadurch können Entwicklungen im Siedlungsraum nicht nur präzise analysiert, sondern auch nachvollziehbar kommuniziert und gemeinsam weiterentwickelt werden. So entsteht die Grundlage für eine proaktive und informierte Kommunalpolitik, die Herausforderungen frühzeitig erkennt und in Chancen verwandelt. Gleichzeitig wird Bürgerbeteiligung zeitgemäß digital möglich, die Gemeinschaft gestärkt und das Wir-Gefühl zum Treibstoff für eine lebenswerte Zukunft.
Datenquellen Österreich (Bund)
Grundstücksverzeichnisse, digitale Katastralmappen-Auszüge (GPKG) und die amtlichen Verwaltungsgrenzen (VGD) stammen aus den Datensätzen des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen.
data.bev.gv.at
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Datenquelle: BEV“
& Geographische Namen
Die topographischen Bezeichnungen, geographischen Namen (INSPIRE) sowie die exakten Verortungen von Bauwerken und Bauten basieren auf den DLM-Strukturdaten des Bundes.
data.bev.gv.at
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Datenquelle: BEV“
Die demografischen Daten und historischen Kurven zur Einwohnerentwicklung stammen aus den offiziellen Erhebungen der Bundesanstalt Statistik Österreich (Statistik Atlas / Blick auf die Gemeinde).
statistik.at
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Datenquelle: Statistik Austria“
Strukturdaten zu Bauperioden basieren großteils auf dem Gebäude- und Wohnungsregister der Gemeinden Dieses Register wird von der Statistik Austria verwaltet und zur Qualitätssicherung kontinuierlich abgeglichen.
GWR – Gebäude- und Wohnungsregister
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Datenquelle: Statistik Austria“
Die Kennzahlen zum aktuellen Bodenverbrauch basieren auf dem offiziellen Monitoring der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK) für die Perioden 2022–2025.
oerok.gv.at
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Datenquelle: ÖROK“
Die Datengrundlage der Waldflächen werden vom Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW) zur Verfügung gestellt.
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Datenquelle: BFW“
Datenquellen Oberösterreich (Land)
Für Gemeinden in Oberösterreich verwenden wir als prioritäre Datenquelle für die Gebäude den LoD1 Datensatz aus dem INSPIRE-Geoportal des Landes.
geoportal.inspire.gv.at
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Datenquelle: Land Oberösterreich - data.ooe.gv.at“
In der Verarbeitung unserer Geodaten, als auch für die Visualisierung des Siedlungsraumes beziehen wir den digitalen Flächenwidmungsplan über die Open-Government-Data-Schnittstellen (OGD) des Landes Oberösterreich.
data.gv.at
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Datenquelle: Land Oberösterreich - data.ooe.gv.at“
Die Urmappe bildet das kartografische Fundament des sogenannten „Franziszeischen Katasters“. Dabei handelt es sich um den ersten flächendeckenden und standardisierten Grundstückskataster des damaligen Kaisertums Österreich, der im 19. Jahrhundert (ab 1817) angelegt wurde. Für gemma fungiert dieses historische Kartenwerk als Startanker, um die Entwicklung der Siedlungsräume und der historischen Gebäudestrukturen über die letzten zwei Jahrhunderte zu rekonstruieren. Die Originaldaten und Archive werden hoheitlich vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV) verwaltet. gemma bezieht die digitalisierten Geodaten aktuell über die Open-Government-Data-Schnittstellen (OGD) des Landes Oberösterreich.
e-gov.ooe.gv.at
Lizenz & Urheberrecht: Creative Commons Namensnennung 4.0 International [CC-BY 4.0].
Attribution: „Originaldaten: BEV, Bereitstellung: Land Oberösterreich - data.ooe.gv.at“
Globale & Allgemeine Datenquellen
Für die flächendeckende Adressierung sowie als sekundäre Ergänzungsebene für Gebäudegeometrien (insbesondere dort, wo amtliche Gebäude-Datensätze der Länder oder DLM-Daten Lücken aufweisen) nutzt gemma die weltweiten Geodaten der OpenStreetMap-Community, prozessiert durch die Geofabrik GmbH.
openstreetmap.org | Geofabrik | opendatacommons.org/licenses/odbl/
Lizenz & Urheberrecht: Open Database License (ODbL) 1.0.
Attribution: „© OpenStreetMap-Mitwirkende“
Als visuelle Grundlage nutzen wir Positron von Carto, als reduzierte Umgebungskarte.
Lizenz & Urheberrecht: Open Database License (ODbL) 1.0 für OSM-Daten | BSD-3-Clause für MapLibre GL.
Attribution: „© OpenStreetMap-Mitwirkende, © CARTO“
Für die plastische und realitätsnahe Darstellung der Topografie nutzen wir eine hochauflösende Geländeschattierung (Hillshade). Die dafür optimierten und prozessierten Geländekacheln werden über den spezialisierten Kartendienst Mapterhorn bezogen.
Lizenz & Urheberrecht: Lizenziert gemäß den Nutzungsbedingungen von Mapterhorn
Attribution: „Datenquelle: Mapterhorn“
Sämtliche System-Icons auf unserer Plattform stammen entweder aus der Phosphor-Bibliothek oder aus eigener Kreation.
Phosphor Icons
Lizenz: MIT License (Free and open-source)
Von Ben Desai erstellt, via Poly Pizza bereitgestellt. Post-Processing von Lux & Zebra OG.
Lizenz: Creative Commons Attribution [CC-BY].
Integrierte Dienste & Tools
Für die technische Abwicklung des E-Mail-Versands ist der europäische Kommunikationsdienst Lettermint direkt in die Infrastruktur von gemma integriert. Der Dienst übernimmt dabei zwei zentrale Aufgaben: Zum einen steuert er die sichere und zeitnahe Zustellung von „Magic-Links“ für den passwortlosen, geschützten Login in die Plattform. Zum anderen sichert er die zuverlässige Auslieferung der gemeindeweiten Newsletter und Projekt-Updates, die direkt aus dem Editor heraus an die Bevölkerung versendet werden.
Gemma verwendet Plausible Analytics. Plausible Analytics ist ein EU-basiertes,
datenschutzfreundliches Webanalyse-Tool ohne Tracking und Cookies.




